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Rückrufkostenversicherung: Was sie wirklich abdeckt und welche Erwartungen unrealistisch sind – Finanz & Versichern
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Rückrufkostenversicherung: Was sie wirklich abdeckt und welche Erwartungen unrealistisch sind

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5 fesselnde Fakten zur Rückrufkostenversicherung

  1. Krisenmanagement-Unterstützung: Viele Versicherungen bieten neben der finanziellen Absicherung auch Unterstützung im Krisenmanagement an. Dies kann bei der Koordination von Rückrufaktionen, Kommunikation mit Kunden und Behörden sowie der Schadensbegrenzung helfen.
  2. Industriespezifische Risiken: Die Wahrscheinlichkeit eines Rückrufs variiert stark zwischen verschiedenen Branchen. Beispielsweise sind Lebensmittel- und Automobilindustrie besonders anfällig für Rückrufe aufgrund strenger Regulierungen und Sicherheitsanforderungen.
  3. Rückrufkostenexplosion: Die Kosten eines Rückrufs können rasant in die Höhe schießen. Laut einer Studie von Allianz Global Corporate & Specialty lag der durchschnittliche Rückrufschaden bei 9,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2020. Eine Rückrufkostenversicherung kann Unternehmen vor solchen finanziellen Verlusten schützen.
  4. Berühmte Rückruf-Fälle: Einige bekannte Beispiele für Produktrückrufe sind der Samsung Galaxy Note 7-Rückruf aufgrund von explodierenden Batterien und der Toyota-Rückruf wegen klemmender Gaspedale. Solche Rückrufe verdeutlichen die Bedeutung einer umfassenden Rückrufkostenversicherung.
  5. Innovative Technologien: Mit modernen Technologien wie Blockchain und IoT (Internet of Things) können Unternehmen den Rückrufprozess effizienter gestalten und das Risiko von Rückrufen minimieren. Rückrufkostenversicherungen können diese Technologien nutzen, um das Risiko besser einzuschätzen und passende Versicherungspakete anzubieten.

Die Rückrufkostenversicherung ist ein spannendes und relevantes Thema, das Unternehmen vor den finanziellen und reputationsbezogenen Schäden eines Produktrückrufs schützen kann. Die hier aufgeführten Fakten unterstreichen die Bedeutung dieser Versicherung und bieten interessante Einblicke in die verschiedenen Aspekte des Rückrufrisikos. Unternehmen sollten sich daher eingehend mit dieser Versicherungsform beschäftigen, um sich bestmöglich abzusichern und im Fall eines Rückrufs optimal vorbereitet zu sein.

Monatliche Kosten einer Rückrufkostenversicherung

Die Kosten einer Rückrufkostenversicherung können je nach Anbieter, Branche und Risikoprofil stark variieren. Hier sind einige Faktoren, die die Prämien beeinflussen:

  • Unternehmensgröße: Größere Unternehmen haben oft höhere Prämien, da sie in der Regel ein höheres Risiko und größere finanzielle Verluste im Falle eines Rückrufs haben.
  • Branche: Je nach Industrie und Produkttyp können die Risiken und Kosten eines Rückrufs unterschiedlich sein, was sich auf die Prämien auswirkt.
  • Vorherige Rückrufhistorie: Unternehmen, die bereits Rückrufe hatten, zahlen möglicherweise höhere Prämien aufgrund ihres erhöhten Risikos.

Hier sind drei konkrete Beispiele von Anbietern und ihren Preisen in Euro:

  1. Allianz: Die Allianz bietet maßgeschneiderte Rückrufkostenversicherungen für verschiedene Branchen an. Für ein mittelständisches Unternehmen in der Lebensmittelindustrie können die monatlichen Prämien etwa 200 bis 500 Euro betragen.
  2. Zurich: Zurich ist ein weiterer großer Anbieter von Rückrufkostenversicherungen. Für ein kleines Unternehmen im Bereich Spielwaren kann die monatliche Prämie zwischen 100 und 300 Euro liegen.
  3. Axa: Axa bietet ebenfalls Rückrufkostenversicherungen für verschiedene Branchen an. Ein Beispiel für ein Unternehmen in der Elektronikindustrie zeigt monatliche Prämien von etwa 150 bis 400 Euro.

Es ist wichtig zu betonen, dass die genannten Preise nur Schätzungen sind und die tatsächlichen Kosten je nach individuellen Umständen und Bedürfnissen variieren können. Um die beste Versicherung und den besten Preis für dein Unternehmen zu finden, ist es ratsam, Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und die Versicherungsbedingungen sorgfältig zu prüfen.

Geldsparen bei Rückrufkostenversicherungen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um bei Rückrufkostenversicherungen Geld zu sparen. Hier sind einige Tipps und konkrete Beispiele, um deine Versicherungsprämien zu reduzieren:

  1. Vergleiche Angebote: Hole Angebote von verschiedenen Anbietern ein und vergleiche die Leistungen und Preise. Du kannst dadurch Einsparungen von 10-30% erzielen, je nach Anbieter und Vertragsbedingungen.
  2. Vermeide unnötige Deckungen: Wähle nur die Deckungen, die für dein Unternehmen relevant sind. Unnötige Deckungen können die Prämien unnötig erhöhen. Eine Reduzierung der Deckung kann eine Ersparnis von 5-20% bedeuten.
  3. Risikomanagement: Implementiere ein effektives Risikomanagement, um das Risiko von Produktrückrufen zu minimieren. Dazu gehören regelmäßige Qualitätskontrollen, Mitarbeiterschulungen und die Überwachung von Lieferanten. Ein gutes Risikomanagement kann deine Prämien um 10-25% reduzieren.
  4. Selbstbehalt: Erwäge einen höheren Selbstbehalt bei deiner Rückrufkostenversicherung. Dadurch trägst du einen Teil der Kosten im Schadensfall selbst, was zu einer Reduzierung der Prämien führen kann. Ein höherer Selbstbehalt kann eine Ersparnis von 5-15% bedeuten.
  5. Jährliche Prämienzahlung: Zahle deine Prämien jährlich statt monatlich. Viele Versicherer bieten Rabatte für jährliche Zahlungen an, was zu einer Ersparnis von 2-5% führen kann.

Zusammengefasst, um Geld bei der Rückrufkostenversicherung zu sparen, solltest du Angebote vergleichen, unnötige Deckungen vermeiden, ein effektives Risikomanagement betreiben, einen höheren Selbstbehalt in Betracht ziehen und jährliche Prämienzahlungen vornehmen. Durch die Kombination dieser Tipps kannst du erhebliche Einsparungen bei deiner Versicherung erzielen und gleichzeitig dein Unternehmen vor den finanziellen Folgen von Produktrückrufen schützen.

Expertentipp: Rückrufkostenversicherung optimieren

Ein intelligenter Expertentipp für erfahrene Versicherungsleser, der sich auf das Thema Rückrufkostenversicherung konzentriert, ist die Optimierung der Deckungssumme. Die Deckungssumme ist der maximale Betrag, den die Versicherung im Schadensfall zahlt. Eine optimal gewählte Deckungssumme kann dazu beitragen, die Versicherungsprämien zu reduzieren, ohne die finanzielle Sicherheit deines Unternehmens zu gefährden.

Um die Deckungssumme optimal zu wählen, solltest du folgende Schritte beachten:

  1. Risikoprofil analysieren: Untersuche dein Geschäft und identifiziere potenzielle Rückrufrisiken. Berücksichtige dabei Faktoren wie Produkttyp, Produktionsprozesse, Lieferantenqualität und bisherige Rückruferfahrungen. Diese Analyse hilft dir, das finanzielle Risiko im Falle eines Produktrückrufs besser einzuschätzen.
  2. Wirtschaftliche Analyse: Berechne die möglichen Kosten eines Produktrückrufs, einschließlich direkter Kosten (z. B. Transport, Lagerung, Entsorgung) und indirekter Kosten (z. B. Reputationsschäden, Umsatzeinbußen, Rechtsstreitigkeiten). Vergleiche diese Kosten mit deinem vorhandenen Kapital und deiner Risikobereitschaft.
  3. Deckungssumme anpassen: Basierend auf den Ergebnissen der Risiko- und Wirtschaftsanalyse, passe die Deckungssumme deiner Rückrufkostenversicherung an. Eine zu hohe Deckungssumme kann unnötig hohe Prämien verursachen, während eine zu niedrige Deckungssumme dein Unternehmen im Schadensfall finanziell gefährden kann. Eine angemessene Deckungssumme ermöglicht es dir, Kosten zu sparen, ohne die Sicherheit deines Unternehmens zu beeinträchtigen.
  4. Regelmäßige Überprüfung: Überprüfe die Deckungssumme regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Gegebenheiten deines Unternehmens entspricht. Änderungen in der Produktionskette, der Lieferantenstruktur oder dem regulatorischen Umfeld können die Risiken und potenziellen Rückrufkosten beeinflussen.

Insgesamt kann die Optimierung der Deckungssumme bei der Rückrufkostenversicherung dazu beitragen, die Prämien zu reduzieren und gleichzeitig die finanzielle Sicherheit deines Unternehmens zu gewährleisten. Durch eine detaillierte Analyse des Risikoprofils, eine wirtschaftliche Betrachtung der möglichen Rückrufkosten und eine regelmäßige Überprüfung der Deckungssumme kannst du eine ausgewogene Versicherungslösung finden, die sowohl kosteneffizient als auch sicher ist.

Rückrufkostenversicherung: Schadensfallabwicklung

Die Abwicklung eines Schadensfalls in der Rückrufkostenversicherung kann in mehreren Schritten erfolgen. Im Folgenden sind die wichtigsten Faktoren und Schritte beschrieben, die du und der Versicherer im Schadensfall unternehmen werdet.

Faktoren, die die Versicherungssumme beeinflussen

Die Versicherungssumme in einem Schadensfall umfasst mehrere Faktoren, wie zum Beispiel:

  1. Rückrufkosten: Transport, Lagerung, Entsorgung und Zerstörung der betroffenen Produkte.
  2. Krisenmanagement: Beratung, Kommunikationsstrategien und PR-Maßnahmen, um den Imageschaden zu minimieren.
  3. Rechtskosten: Anwaltshonorare, Gerichtskosten und Schadenersatzforderungen von Dritten.
  4. Einkommensverlust: Verlorene Umsätze und Gewinne infolge des Rückrufs.

Schritte im Schadensfall

  1. Schadensmeldung: Melde den Schaden unverzüglich an deinen Versicherer. Beschreibe dabei den Sachverhalt, die betroffenen Produkte und die potenziellen Risiken für Verbraucher und Unternehmen.
  2. Dokumentation: Sammle alle relevanten Unterlagen und Informationen, die den Schaden betreffen, einschließlich Kommunikation mit Zulieferern, Kunden und Behörden.
  3. Versicherer prüft den Schaden: Der Versicherer wird den Schaden analysieren, die Deckung überprüfen und die Schadenshöhe einschätzen.
  4. Krisenmanagement: Du und der Versicherer arbeiten gemeinsam an der Bewältigung des Schadensfalls, zum Beispiel durch die Organisation des Rückrufs und die Kommunikation mit den betroffenen Parteien.
  5. Schadensregulierung: Nach Prüfung und Abwicklung des Schadens wird der Versicherer die vereinbarte Versicherungssumme auszahlen.

Konkretes Beispiel

Ein Hersteller von Babynahrung hat versehentlich eine Charge mit einer falschen Zusammensetzung produziert, die für Säuglinge gesundheitsschädlich sein kann. Der Hersteller meldet den Schaden sofort an seinen Rückrufkostenversicherer.

Der Versicherer prüft den Fall und bestätigt die Deckung. Gemeinsam mit dem Hersteller wird ein Rückruf der betroffenen Produkte organisiert, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten und den Imageschaden zu minimieren.

Zudem beauftragt der Versicherer ein PR-Unternehmen, um eine angemessene Kommunikationsstrategie zu entwickeln und die Öffentlichkeit über den Rückruf zu informieren. Rechtskosten und Schadenersatzforderungen werden ebenfalls vom Versicherer übernommen.

Schließlich wird die Versicherungssumme an den Hersteller ausgezahlt, um die entstandenen Kosten zu decken und den finanziellen Schaden abzufedern. Durch die rechtzeitige Meldung und Zusammenarbeit mit dem Versicherer konnte der Hersteller den Schaden begrenzen und das Vertrauen der Kunden wiederherstellen.

Probleme bei Rückrufkostenversicherungen

Manchmal kann es vorkommen, dass Versicherungen bei einem Schadensfall nicht zahlen. Hier sind mögliche Gründe dafür und was du als Versicherter vorher und nachher tun kannst:

Mögliche Probleme und Gründe für Nichtzahlung

  1. Deckungsausschlüsse: Die Versicherungspolice enthält möglicherweise Ausschlüsse, die bestimmte Schadensfälle nicht abdecken, z.B. vorsätzliche Handlungen oder Fahrlässigkeit.
  2. Nicht rechtzeitige Meldung: Wenn du den Schaden nicht unverzüglich meldest, könnte die Versicherung die Leistung verweigern.
  3. Falsche oder unvollständige Angaben: Wenn du bei Vertragsabschluss oder Schadensmeldung falsche oder unvollständige Informationen angibst, kann dies dazu führen, dass die Versicherung die Zahlung verweigert.
  4. Nichteinhaltung von Sicherheitsvorschriften: Wenn du als Versicherungsnehmer die vereinbarten Sicherheitsvorschriften nicht einhältst, kann die Versicherung die Leistung ablehnen.

Was du vorher tun kannst

  • Vertragsbedingungen prüfen: Achte darauf, dass du die Vertragsbedingungen genau verstehst und weißt, welche Schadensfälle abgedeckt sind und welche nicht.
  • Risikobewertung: Führe regelmäßige Risikobewertungen durch, um potenzielle Schwachstellen und Gefahren zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
  • Sicherheitsvorschriften einhalten: Halte dich an die vereinbarten Sicherheitsvorschriften und dokumentiere deren Einhaltung.
  • Offene Kommunikation: Sei ehrlich und offen in der Kommunikation mit deinem Versicherer, um Missverständnisse und Probleme zu vermeiden.

Was du nachher tun kannst

  • Schadensmeldung: Melde den Schaden so schnell wie möglich und liefere alle erforderlichen Informationen und Dokumente.
  • Kommunikation: Bleibe in Kontakt mit deinem Versicherer und halte ihn über den Fortschritt der Schadensabwicklung auf dem Laufenden.
  • Rechtsberatung: Hole bei Bedarf Rechtsberatung ein, um deine Rechte und Möglichkeiten im Falle einer Nichtzahlung zu klären.
  • Schlichtung: Erwäge eine Schlichtung oder Mediation, um eine einvernehmliche Lösung mit der Versicherung zu finden, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt.

Zusammenfassend ist es wichtig, dass du die Bedingungen deiner Rückrufkostenversicherung genau kennst und dich an die vereinbarten Sicherheitsvorschriften hältst. Im Falle einer Nichtzahlung solltest du offen mit dem Versicherer kommunizieren und gegebenenfalls rechtlichen Beistand suchen.

Intelligenter Expertentipp: Rückrufkostenversicherung

Proaktives Risikomanagement und Deckungserweiterungen

Für erfahrene Versicherungsnehmer ist ein proaktives Risikomanagement unerlässlich. Hier ist ein intelligenter Expertentipp, der auf sehr hohem Niveau Probleme und Lösungen im Zusammenhang mit Rückrufkostenversicherungen behandelt:

  • Proaktives Risikomanagement: Als erfahrener Versicherungsnehmer solltest du regelmäßige Überprüfungen deiner Produktions- und Qualitätskontrollprozesse durchführen, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und anzugehen. Hierzu zählen die Implementierung und Aktualisierung von Qualitätsmanagementsystemen, die Schulung von Mitarbeitern und die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Zulieferern. Dies reduziert nicht nur das Risiko eines Produktrückrufs, sondern kann auch dazu beitragen, dass deine Versicherung im Schadensfall eher bereit ist, die Kosten zu übernehmen.
  • Deckungserweiterungen: Es ist ratsam, bei der Auswahl deiner Rückrufkostenversicherung auf mögliche Deckungserweiterungen zu achten, die über den Standardumfang hinausgehen. Dazu können gehören:
    1. Erweiterte Haftpflichtdeckung: Diese kann zusätzliche Kosten abdecken, die im Zusammenhang mit einem Produktrückruf entstehen, wie z.B. Schadenersatzforderungen von Kunden.
    2. Kosten für PR- und Krisenkommunikation: Die Reputation deines Unternehmens kann durch einen Produktrückruf erheblich beeinträchtigt werden. Eine Deckungserweiterung für PR- und Krisenkommunikationskosten kann dazu beitragen, den Imageschaden zu minimieren.
    3. Kosten für behördliche Untersuchungen: Im Falle eines Produktrückrufs kann es zu behördlichen Untersuchungen kommen, die mit erheblichen Kosten verbunden sein können. Eine entsprechende Deckungserweiterung schützt dich vor diesen finanziellen Belastungen.

Fazit: Durch proaktives Risikomanagement und die Wahl einer Rückrufkostenversicherung, die erweiterte Deckungen beinhaltet, bist du bestmöglich aufgestellt, um Probleme zu vermeiden und dein Unternehmen vor den finanziellen Folgen eines Produktrückrufs zu schützen.

Häufige Irrtümer zur Rückrufkostenversicherung

In diesem Abschnitt werden die häufigsten Irrtümer im Zusammenhang mit Rückrufkostenversicherungen aufgeklärt. Du erfährst, welche Missverständnisse es gibt und wie du sie vermeiden kannst, um bestmöglich abgesichert zu sein.

  1. Irrtum: Rückrufkostenversicherungen sind unnötig
    • Viele Unternehmen glauben, dass sie keine Rückrufkostenversicherung benötigen, weil sie hohe Qualitätsstandards einhalten. Jedoch kann auch ein qualitativ hochwertiges Unternehmen von einem Produktrückruf betroffen sein. Laut einer Studie von Allianz Global Corporate & Specialty sind die Kosten für Produktrückrufe in den letzten zehn Jahren um 62% gestiegen.
  2. Irrtum: Betriebshaftpflichtversicherung deckt Rückrufkosten ab
    • Manche Unternehmer denken, dass ihre Betriebshaftpflichtversicherung auch Rückrufkosten abdeckt. In Wahrheit ist dies jedoch selten der Fall. Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt in der Regel nur Personen- und Sachschäden, nicht aber die spezifischen Kosten eines Produktrückrufs.
  3. Irrtum: Alle Rückrufkostenversicherungen sind gleich
    • Es ist wichtig zu wissen, dass es unterschiedliche Arten von Rückrufkostenversicherungen gibt, die verschiedene Deckungen bieten. Daher solltest du die Vertragsbedingungen sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass sie den individuellen Bedürfnissen deines Unternehmens entsprechen.
  4. Irrtum: Rückrufkostenversicherungen decken alle Kosten
    • Einige Unternehmer gehen fälschlicherweise davon aus, dass Rückrufkostenversicherungen sämtliche Kosten im Zusammenhang mit einem Produktrückruf abdecken. Tatsächlich gibt es jedoch Deckungsgrenzen und -ausschlüsse, die festlegen, welche Kosten übernommen werden und welche nicht.

Zusammengefasst ist es wichtig, dass du dich gründlich über Rückrufkostenversicherungen informierst und nicht auf diese weitverbreiteten Irrtümer hereinfallst. Eine passende Rückrufkostenversicherung bietet deinem Unternehmen im Falle eines Produktrückrufs finanziellen Schutz und kann dazu beitragen, die Reputation deines Unternehmens zu wahren. Achte bei der Auswahl einer Rückrufkostenversicherung darauf, dass sie den individuellen Anforderungen deines Unternehmens gerecht wird, und prüfe die Vertragsbedingungen sorgfältig.

Alternativen zur Rückrufkostenversicherung

Es gibt verschiedene Alternativen zur Rückrufkostenversicherung, die dir dabei helfen können, dein Unternehmen und deine Produkte abzusichern. In diesem Abschnitt werden einige dieser Alternativen vorgestellt und erklärt, wie sie funktionieren.

  1. Betriebshaftpflichtversicherung
    • Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Personen- und Sachschäden ab, die durch den Betrieb deines Unternehmens verursacht werden. Auch wenn sie nicht speziell für Produktrückrufe ausgelegt ist, kann sie dennoch einen gewissen Schutz im Schadensfall bieten.
  2. Produkthaftpflichtversicherung
    • Diese Versicherung deckt Schäden ab, die durch die Benutzung oder den Besitz deiner Produkte entstehen. Im Gegensatz zur Rückrufkostenversicherung konzentriert sie sich auf Schäden, die Dritten zugefügt werden und kann daher im Schadensfall finanzielle Absicherung bieten.
  3. Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
    • Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die durch fehlerhafte Beratung oder Dienstleistungen entstehen. Sie kann eine sinnvolle Ergänzung zur Rückrufkostenversicherung sein, insbesondere wenn dein Unternehmen auch Beratungs- oder Serviceleistungen anbietet.
  4. Warenkreditversicherung
    • Eine Warenkreditversicherung schützt dein Unternehmen vor finanziellen Verlusten durch Forderungsausfälle. Sie kann in Kombination mit einer Rückrufkostenversicherung verwendet werden, um dein Unternehmen vor den finanziellen Folgen eines Produktrückrufs und den damit verbundenen Forderungsausfällen zu schützen.
  5. Cyberversicherung
    • Die Cyberversicherung deckt Schäden ab, die durch Cyberangriffe oder Datenschutzverletzungen entstehen. Da Produktrückrufe auch durch fehlerhafte Software oder Cyberangriffe verursacht werden können, kann eine Cyberversicherung eine sinnvolle Ergänzung sein.
  6. Risikomanagement-Programme
    • Eine weitere Alternative zur Rückrufkostenversicherung ist die Implementierung eines umfassenden Risikomanagement-Programms. Durch die Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Risiken kann dein Unternehmen mögliche Produktrückrufe und deren finanzielle Folgen minimieren.

Zusammenfassend gibt es verschiedene Alternativen und Ergänzungen zur Rückrufkostenversicherung, die dein Unternehmen schützen können. Es ist wichtig, dass du das passende Versicherungspaket für dein Unternehmen findest, um bestmöglich abgesichert zu sein. Denke daran, dass die optimale Absicherung meist eine Kombination aus verschiedenen Versicherungsprodukten und einem effektiven Risikomanagement beinhaltet.

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Ich bin ein erfahrener Versicherungsblogger mit dem Ziel, meine Leser bestmöglich über die Welt der Versicherungen zu informieren. Auf meinem Blog teile ich meine Expertise und biete praktische Tipps, Anleitungen und Einblicke in die verschiedenen Versicherungsprodukte. Meine Leser erfahren alles, was sie über die richtige Absicherung ihrer finanziellen Zukunft wissen müssen. Mit jedem Beitrag möchte ich dazu beitragen, dass meine Leser gut informierte Entscheidungen treffen können.
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